20100819

Kante am Totenkirchel



Heute Abend war ich nach der Arbeit im Klettergarten Weinzödl. Dort gelang es mir, die Kante am Totenkirchel durchzusteigen (redpoint).

Im ersten, großen Überhang ist es geschickt, wenn man sich die Abfolge der Griffe und Tritte einprägt. Man hört, dass dort einiges ausgebrochen ist. Das macht diese Schlüsselstelle nun noch schwieriger. Hat man die erste Passage erfolgreich geschafft und den dritten Bohrhaken geklippt, kann man ein wenig rasten - falls man will.



Den zweiten, kleineren Überhang schafft man, indem man den rechten Fuß weit oben auf den großen Griff stellt, den man zuvor gehalten hat und das Gewicht nach rechts verlagert. Danach befindet sich die zweite Rastposition.

Den dritten, kleineren Überhang kann man über rechts oder über links bewältigen wobei bei der linken Variante auf den Seilverlauf zu achten ist. Vor der letzten Anstrengung kann man hier auf der dritten, letzten und besten Rastposition sogar noch gemütlich sitzen.

Hat man den Bohrhaken im Überhang erstmal geklippt, hängt man besser die Exe aus der fixen Bandschlinge aus, um den Seilverlauf zu optimieren. Beim vierten und letzten, großen Überhang ist es wichtig, gleich zu Beginn mit der linken Hand hoch hinauf zu greifen. Dort findet man einen guten Griff, von dem aus man rechts hinaus klettert.



Es folgen ein paar Meter leichtes Gelände bis zum Stand.
Wenn man abgeseilt wird, ist mit viel Seilreibung zu rechnen.
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